Women in Science

Women in Science: Esther Lederberg (1922 – 2006)

Eine Pionierin der Genetik

Esther Miriam Zimmer wurde am 18. Dezember 1922 in der Bronx, New York City, geboren. Ihre Eltern waren David Zimmer und Pauline Geller Zimmer, jüdische Einwanderer aus Osteuropa.

Die Familie hatte mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, vor allem während der Weltwirtschaftskrise. Trotz dieser Umstände förderten ihre Eltern Esthers Bildung und ermöglichten ihr einen frühen Zugang zur Wissenschaft. Schon in ihrer Kindheit zeigte Esther großes Interesse an Naturwissenschaften. Sie besuchte die Evander Childs High School in der Bronx und später das Hunter College, wo sie 1942 ihren Bachelorabschluss in Genetik machte – zu einer Zeit, in der Frauen in der Wissenschaft noch stark unterrepräsentiert waren.

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Women in Science

Women in Science: Gerty Cori (1896 – 1957)

Nobelpreisträgerin in einer männerdominierten Welt

Gertrude Theresa Radnitz wurde am 15.August 1896 in Prag, Österreich-Ungarn, als erste von drei Töchtern einer jüdischen Familie geboren.

Die Tochter des Leiters einer Zuckerfabrik war schon als Kind sehr strebsam, sodass sie sich, um ihren Traum eines Medizinstudiums verwirklichen zu können, in kürzester Zeit Wissen in Latein, Physik, Chemie und Mathematik aneignete. Sie absolvierte ihr Studium an der Deutschen Uni in Prag, wo sie ihren späteren Ehemann Carl Ferdinand Cori kennenlernte, den sie schon 1920, nach ihrer Konversion zum Katholizismus, heiratete. Gerty forschte nach dem Studienabschluss zur Aufgabe der Schilddrüse bei der Rolle der Körpertemperatur und arbeitete am Wiener Karolinen-Kinderspital als Assistenzärztin.

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Zukunft

Startschuss ohne Berufseinsteiger? Wenn KI das Rennen gewinnt!

Berufseinsteiger vs. KI 

Digitale Technologien und jetzt auch KI in all ihren Formen und ihrer Dynamik verändern die Berufswelt grundlegend. Viele Tätigkeiten, die bislang Berufseinsteigern den Weg in ihren Beruf eröffneten, werden zunehmend automatisiert. Unternehmen optimieren Prozesse und sparen Kosten, aber es bleibt die Frage: Was passiert, wenn die wichtigen ersten Lernschritte im Berufsleben wegfallen und damit das Fundament einer neuen Generation von Fachkräften?

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Women in Science

Women in Science: Nettie Maria Stevens (1861 – 1912)

Stellte Gottes Einfluss auf die Geschlechterbestimmung in Frage

Nettie Maria Stevens wurde am 7. Juli 1861 als Kind eines Zimmermanns und dessen Frau in Cavendish, Vermont, geboren. Sie besuchte die Westford Academy in Massachusetts, wo sie 1880 ihren Abschluss erlangte.

Zunächst arbeitete sie als Lehrerin und Bibliothekarin, kehrte jedoch schon bald an das College zurück, um letztlich ihren Masterabschluss in Biologie mit dem Schwerpunkt Zytologie zu erlangen. Schließlich wurde ihr 1903 der Titel des „Doctor of Philosophy“ verliehen.

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