Women in Science

Women in Science: Dorothy M. Horstman (1911-2001)

Eine Pionierin der Virologie

Sie geht als Heldin aus einer mehr als schweren Zeit hervor – die Zeit der Polio-Infektionen der 1940er Jahre in den USA.

Dorothy Millicent Horstmann wurde am 2. Juli 1911 als Tochter deutscher Immigranten in Spokane, Washington, geboren. Aufgewachsen in San Francisco, zeigte sie schon früh Interesse an Wissenschaft und Medizin. Ihre Eltern erkannten ihre Begabung und unterstützten sie in ihrem Bildungsweg. Nach dem Abschluss an der University of California, Berkeley, absolvierte sie ihr Medizinstudium an der University of California, San Francisco – eine bemerkenswerte Leistung für eine Frau in einer Zeit, in der die Medizin noch stark von Männern dominiert war.

Weiterlesen

Women in Science

Women in Science: Isabel Morgan (1911-1996)

Pionierin der Polio-Forschung

Isabel Merrick Morgan wurde am 20. August 1911 in New Bedford, Massachusetts, als viertes Kind in eine wissenschaftlich geprägte Familie geboren. Ihr Vater war Dr. Thomas Hunt Morgan, ein renommierter Zoologe und Genetiker sowie Nobelpreisträger, der durch seine Arbeiten mit Fruchtfliegen die moderne Genetik mitbegründete.

Isabels Mutter, Lilian Vaughan Sampson, war amerikanische Experimentalbiologin, die Zeit ihres Lebens im Schatten ihres Mannes forschte. Schon früh wuchs Isabel in einem Umfeld auf, das von wissenschaftlicher Neugier und Forschung geprägt war – ein Umfeld, das sie entscheidend prägte.

Weiterlesen

Women in Science

Women in Science: Margaret Burbidge (1919-2020)

Verliebt in die Sterne

Eleanor Margaret Peachey wurde am 12. August 1919 in Davenport, einem Vorort Manchesters, GB, als erstes von zwei Kindern, geboren.

Schon als Kind war sie fasziniert vom Nachthimmel. Ihre Eltern, beide Chemiker, förderten ihr wissenschaftliches Interesse, obwohl es für Mädchen damals noch ungewöhnlich war, eine Karriere in den Naturwissenschaften anzustreben. Bereits mit vier Jahren äußerte Margaret, nach einer nächtlichen Bootsfahrt unter Sternenhimmel, den Wunsch, Astronomin zu werden.

Weiterlesen

Women in Science

Women in Science: Katherine G. Johnson (1918-2020)

Eine Frau, die Männer auf den Mond schoss

Früh war klar, dass Zahlen „ihr Ding“ waren. Sie war brillant und selbst erfahrene Astronauten trauten ihrer Intuition mehr als einem Computer.

Katherine G. Johnson war das jüngste von vier Kindern afroamerikanischer Eltern und zeigte schon früh eine Begeisterung für Mathematik, indem sie alles zählte, was sich ihr bot. Sie wurde direkt in die zweite Klasse eingeschult und übersprang später erneut eine Klasse. Da dies von ihren Lehrern glücklicherweise nicht unbemerkt blieb, förderten diese sie stets. Katherine war so begabt, dass sie mit 15 an die Uni durfte – und mit 18 Jahren ihren Einser-Bachelor in der Tasche hatte. Mithilfe eines Stipendiums konnte Katherine das College besuchen und erlangte in Mathematik und Französisch bald ihren Bachelor of Science mit Abschluss.

Weiterlesen

scroll top